¡Hola a Ustedes!
Wir - mittlerweile wieder arbeitende Bevoelkerung gegen Essen und Schlafen frei - befinden uns seit gut vier Wochen in Cochabamba, dem bisherigen Reisehoehepunkt. Nicht nur, weil uns das ranklotzen und fruehe aufstehen so gefehlt haette. Aber unsere Eindruecke hier uebertreffen alles bisherig touristische und zwar (in Auszuegen) so:

Gleich in der ersten Woche stellte sich heraus, dass Diego Maradonna nach der 6:1 Niederlage im Spiel Argentinien - Bolivien nach Cochabamba auswandern musste und nun unter dem Pseudonym E. Guevara als unser Jefe taetig ist. Hier im Mitarbeiter-Freundschaftsspiel gegen den Meister...
Der Gringo ueberholt sie alle...Ausgang des Spieles: 6:4 Sieg gegen die Jungs aus der Werkstatt (2 Tore in der Nachspielzeit durch R. Behrens)
spaeter sollte es noch Fussballspiele geben, wo der Sieg mit dem Geschlechtsteil sichergestellt wurde (auch durch R. Behrens, in Anlehnung an Mario Gomez, Gott weiss, wer ditte is)
Alltag in Tiquipaya Wasi: Brot wird selbst gebacken.
(wenns auch am naechsten Morgen schon n bissel hart is)

Kartoffeln schaelen muuuuschd... - 1000e fuer Pice Macho (fuer 50 Personen).
... und Maria, der Kuechenfrau, helfen.
Auch wenns nicht so aussieht: Wir stehen beide!!!!

Ron hat mittlerweile schon eine seiner drei Lebensaufgaben erfuellt...

... und trotz harmonischer Reisegruppe "nur" n Baum gepflanzt.

Unsere anderen Aufgaben im Projekt:
Hausaufgaben-Betreuung, wobei die Motivation dazu schon ein Uebermass an paedagogischen Faehigkeiten verlangt, oder auch mal alternativ Dankeschoen-Karten fuer die deutschen Spender malen: "Sie haben mir sooooo geholfen" - si claro ; )

Jorge, der mit Abstand groesste Ganove und Schreihals, hat eben ooch sein Herzl an der rechten Stelle.
Und das aktuellste grosse Event: Jetzt am Wochenende war Stadtteilfest in Condebamba und Tiquipaya Wasi mit einer Gruppe vertreten. Ne Art Karneval der Kulturen mit einem traditionellen Umzug - Musik und Kostueme an die verschiedenen indigenen Bevoelkerungs-gruppen Boliviens angelehnt.

Hier einer von ner anderen Gruppe...

... und hier die absoluten Star-Teilnehmer.
(Pflicht fuer alle Freiwilligen im Projekt; Phillip, unser Kollege aus D, war nur gleich mal im Urlaub)

Der Umzug fand an zwei Tagen jeweils 3 - 4 Stunden statt.

Ron mit den Jungs und Maennern an der Tarka-Floete (die traditionell den Regen rufen soll) und am Singen...
Die Sonne scheint immer noch, was auf die spielerischen Qualitaeten schliessen laesst.

... und ich tanzend im nichtatmungsaktiven Poncho bei 30 Grad mindestens!

In der Hand die Fahne der indigenen Dorfer, im Bein heute noch andauernden Muskelkater!
Trotz dieser Ereignisse sind viele unserer Gedanken bei euch im deutschen Fruehling. Dahin gehen 1000 abrazos de
Steph & Ron


Ronny, hast du abgenommen??? Ich kick nie wieder mit dir, dat iss ja nen janz anderes Stadion, ne janz andere Liga!
AntwortenLöschenDie Knallfarben und Huete stehen euch gut, aber passt mir mit der Schweinegrippe auf.
Live aus dem Epizentrum der Schweinegrippe
Rob & Pat *oink*oink
Lorena und Timo
AntwortenLöschensind begeistert von der humoristischen Höhenluft eurer bolivianischen Berichte :-)
Liest sich alles wunderbar unterhaltsam!
Wie auch Robert ist uns aufgefallen, dass der Ron ein wenig magerer auf den Bildern erscheint.
Wir denken, dass ist den erfolgreichen fussballerischen Aktivitäten geschuldet!
Jetzt kommt der 1. Mai, aber einen Umzug wie Euren wird er wohl nicht bringen. Nur einige werden in grünen Eishockeyausrüstungen feiern...
Bis bald!